Sprachen
fon: +49 (0)6101 985 990

Emotionales Essen

Drei von vier Menschen sind sogenannte emotionale Esser. Das heißt: Negative Gefühle machen sie dick. Doch es gibt Auswege aus der Stressfalle Essen.

Dick oder dünn, leistungsfähig oder nicht? Die Wissenschaft weiß heute, dass dies zu 80 Prozent von Stress in unserem Leben entschieden wird. Selbst banale Stresssituationen wirken sich massiv auf unseren Stoffwechsel aus, sagen anerkannte Wissenschaftler. Stress treibt uns zu Höchstleistungen und holt das Beste aus uns heraus. Allerdings hat Stress noch eine andere Auswirkung auf unseren Körper. Er verändert unseren Stoffwechsel massiv.“

Dabei ist Stress per Definition nichts anderes als jede tatsächliche oder eingebildete Bedrohung. Probleme in der Beziehung oder die Sorge, zu einer Verabredung zu spät zu kommen, empfinden wir als ebenso bedrohlich wie die Befürchtung, man sei nicht hübsch genug, um dem Gegenüber zu gefallen. Anders formuliert: Wir sind mehr oder weniger ständig gestresst.

Emotionales Essen – und trotzdem schlank?

Üblicherweise versucht der überwiegende Teil dieser Gruppe, das Übergewicht mit einer Diät zu bekämpfen. Genau die muss aber scheitern. Denn eine Diät ist für den Körper nichts anderes als Stress, auf den das Gehirn automatisch mit dem Wunsch nach Zucker reagiert. Wenn aber Diäten genau das Gegenteil dessen bewirken, was man eigentlich wünscht, wie kann emotionales Essen trotzdem wieder schlank machen? Beim Kampf gegen die Stresskilos gilt es jedoch zunächst herauszufinden, zu welcher Sorte von emotionalen Essern man gehört.

Emotionales Essen erkennen und mit Hypnose überwinden

Der Belohnungs-Esser

Schlechte Gewohnheiten wie am Arbeitsplatz oder vor dem Fernseher zu essen, sind erste Anzeichen, dass Sie ein Stress-Esser sind

Belohnungs-Esser sind äußerst gewissenhafte Menschen. Sie weichen unangenehmen Aufgaben oder Problemen niemals aus, sondern gehen sie gezielt an und halten durch bis zum Schluss. In dieser Zeit sind sie durchaus stressresistent. Sobald die Arbeit jedoch erledigt ist, folgen sie dem Motto: „Wenn sonst schon keiner mitbekommt, was ich geleistet habe, gönne ich mir wenigstens selbst etwas Gutes.“ Das Tückische an dieser Form des emotionalen Essens: Um die Mahlzeit als Belohnung zu empfinden, muss sie besonders zuckerreich sein, damit die Ausschüttung körpereigener Glückshormone in maximale Höhen katapultiert wird. Doch das kann schnell zum Bumerang werden.

In gleichem Maße, wie der Belohnungs-Esser sich für seine Leistungen belohnen möchte, ärgert er sich in der Regel kurz darauf über einen unkontrollierten Essens-Ausbruch. Die Folge: Der Stress nimmt weiter zu, der Belohnungs-Esser gerät in einen Spirale aus Stress und Belohnung.

Der Sorgen-Esser

Gefühle des Ärgers, Frustration und/oder Sorgen und Ängste haben den größten Einfluss auf unser Essverhalten. Das gilt insbesondere, wenn diese Gefühle über Monate oder gar Jahre unser Denken beeinflussen. Im Extremfall führen sie zu immer heftigeren Ess-Attacken in immer kürzeren Abständen. Denn Ängste gehören zu den stärksten Stress-Auslösern, die wir kennen, und bauen unseren Hormonhaushalt radikal um. Wichtige Botenstoffe, die unseren Appetit im Gleichgewicht halten, werden dann nicht mehr ausreichend hergestellt, wir sitzen sozusagen in der „Angstfalle“ und versuchen, uns durch Essen daraus zu befreien.

Der Harmonie-Esser

Harmonie-Esser lieben zwar Gesellschaft, bei Essenseinladungen aber geraten sie durch ihre Mitmenschen „gefühlt“ massiv unter Druck. „Harmonie-Esser wollen es ständig allen recht machen“, sagt die US-Psychologin Julie Exline. „Das gilt insbesondere beim Essen.“ Motto: Nur wenn ich schnell und reichlich esse, bin ich akzeptiert und gern gesehen. Kein Nachschlag wird ausgelassen. Keine Einladung zu Kaffee und Kuchen abgelehnt. Denn eine Ablehnung bedeutet für sie ebenso massiven Stress wie weniger zu essen als andere.

Der einsame Esser

Wissenschaftler haben tatsächlich einen direkten Zusammenhang zwischen Einsamkeit und unkontrolliertem Essverhalten nachgewiesen. Isoliert lebende Menschen nehmen durchschnittlich mehr Fett zu sich und haben unregelmäßigere Essenszeiten. Einsamkeit ist ein massiver Stress-Faktor. „Und dieser Zustand besteht oft dauerhaft über einen langen Zeitraum. Zugleich durchbricht eine Mahlzeit die Eintönigkeit. So wird Essen zu einem Ersatz für soziale Kontakte.

Emotionelles Essen mit dem Hypnocoaching stoppen

Mit einem Hypnocoaching können Sie lernen Ihre Emotionen nicht mehr mit Essen zu befriedigen, denn das Hypnocoaching verbindet Hypnose- mit Coaching Techniken.

Sie sollten sich hierfür Zeit nehmen, denn Veränderungen benötigen Zeit und Ausdauer. Mit 10 bis 15 Coaching Stunden innerhalb eines ½ Jahres sollten Sie rechnen. Dafür nehmen Sie nachhaltig ab. Sie werden keinen Jo Jo Effekt erleben und für immer schlank bleiben.

© Institut Dr. Zottmann

Add your Content here

Donec quam felis, ultricies nec, pellentesque eu, pretium quis, sem. Nulla consequat massa quis enim. Donec pede justo, fringilla vel, aliquet nec, vulputate eget, arcu.